SpVgg 1913 Selb – VfB Arzberg   1:1 (0:0)

 

SpVgg 1913 Selb:  Smrha – Pohl, Friedrich, Zila, Giunta, Jülke, Geyer, Fritsch, Diener, Schadewaldt, Zucker. Eingewechselt: Maisel, Kilic.

 

VfB Arzberg: Riedl – Graf F., Eiswert, Kocak, Wunderlich, Lang, Sinkule, Brunner, Sivriller, Bauer, Graf. Eingewechselt: Winterling, Martin.

 

Schiedsrichter: Kannheiser (Wiesla Hof); leitete einwandfrei; Zuschauer 80; Gelb-Rot: Zila (SV, 80. Min.)
Tore: 55. Min. 0:1 Lang; 69. Min. 1: 1 Schadewaldt

 

 

 

Schwerer als erwartet hatten es die Dreizehner mit dem Gast aus Arzberg. Kurzfristig mussten die Selber noch auf Kowalczyk (verletzt) und Karatas (krank) verzichten und somit fehlte eine halbe Mannschaft.  Die Gäste spielten aus einer kompakten Abwehr heraus und hatten auch die ersten Chancen. Erst gegen Mitte der Halbzeit wurden die Selber stärker. Die beste Chance hatte Fritsch von den „Dreizehnern“, als er alleine auf TW Riedl zulief, den Ball am Tor vorbeizog.

 

Nach der Pause hatten die Arzberger mehr vom Spiel. Lang nutzte einen Konter zum 0:1. Ein Freistoß brachte fast das 0:2, doch die Querlatte verhinderte einen höheren Rückstand. Ein Kraftakt von Schadewaldt brachte den Ausgleichtreffer. Nach der Gelb-roten Karte für Zila durch wiederholtes Foulspiel wurde es nochmal kritisch für den Tabellenzweiten. Mit viel Glück rettete man noch den einen Punkt über die Zeit. WR


FC Lorenzreuth –  SpVgg Selb 1:2 (0:2)

Mit guter Disziplin gegen den Angstgegner zum Erfolg!

 

FC Lorenzreuth: Schinner - Koller, Nothaft, Meyerhöfer, Krull, Rühl, Küspert, Ernst, Fräßdorf, Schraml, Schneider.

 

SpVgg Selb 13: Smrha - Fichter, Friedrich, Zila, Karatas, Giunta, Jülke, Geyer, Diener, Schadewaldt, Zucker. Eingewechselt: Baumann.

 

Schiedsrichter: Franek (FC Höllental), leitete hervorragend;

 

Zuschauer: 100; Tore: 7. und 39. Min. Jülke 0:1 und 0:2, 90. Min. Ernst (Foulelfmeter) 1:2. –

 

Mit etwas gemischten Gefühlen traten die „Dreizehner“ beim Angstgegner FC Lorenzreuth an. Die Dreizehner beherrschen Ihren Gegner zunächst klar. Der spielerischen Überlegenheit der Gäste konnte Lorenzreuth nur Kampf entgegensetzen. Jülke mit einem nicht ganz unhaltbaren Freistoß erzielte den Führungstreffer bereits in der 7.Minute. Danach kamen die Lorenzreuther besser in Spiel und Smrha hatte bei einem Lattentreffer das Glück des Tüchtigen. Die Dreizehner kontrollierten weiterhin das Spiel, Lorenzreuth versuchte über Konter zum Erfolg zu kommen. Aber ein Schraml allein reichte halt nicht, um die kompakte Viererkette mit Fichter, Friedrich, Zila und den in die Abwehr zurückbeorderten Karatas zu knacken. Die verdiente 2:0-Führung resultierte aus einer verunglückten Flanke: Der Schuss von Spielführer Jülke senkte sich hinter TW Schinner ins Netz.

 

Nach der Pause neutralisierten sich die Mannschaften. Die wenigen Torchancen waren meistens eine sichere Beute der Torhüter. Glück hatte Lorenzreuth in der 78. Minute. Der im Sturm stark aufspielende Schadewaldt setze einen Kopfball an die Querlatte. Dies wäre die Vorentscheidung gewesen. Dann begann eine hektische Schlussphase, wie üblich von den Lorenzreuther Zuschauern lautstark unterstützt. Die Dreizehner ließen sich nicht beirren und spielten sehr diszipliniert in der heißen Phase weiter. Der Anschlusstreffer durch einen zweifelhaften Elfmeter kurz vor Schluss kam für Lorenzreuth zu spät. wr.


SpVgg 1913 Selb – ATSV Tirschenreuth  2:0 (0:0)

 

Schiedsrichter:  Harald Welsch (Wilhelmsthal), leitete hervorragend. Zuschauer: 80
Tore: 67. Min. Karatas 1:0; 77. Min. Schadewaldt 2:0;

 

Nachdem unglücklichen 2:2 in Steinmühle am Samstag, konnte die SpVgg Selb 13 wichtige Punkte im Kampf um den 2. Tabellenplatz einfahren. Die „Dreizehner“ mussten auf viele Stammspieler verzichten, unter anderem auf Spielmacher Diener, der nach einem bösen Foul im Samstagspiel verletzt ausscheiden musste. Torjäger Kowalczyk fehlte ebenso wegen Verletzung. Die gegen den Abstieg kämpfenden Tirschenreuther waren ein unbequemer Gegner. Der Gast stand hinten wie eine Festung. Zudem war auf dem holprigen Rasen und wegen den starken Windböen kein konstruktiver Spielaufbau möglich. Bis zur Halbzeit tat sich wenig. Nach der Pause erhöhten die Dreizehner den Druck nach vorne. Einen Freistoß, getreten von Giunta von der seitlichen Strafraumgrenze, fälschte Karatas per Kopf unhaltbar für TW Freundl zum verdienten 1:0 ab. Wenig später prüfte Härtl seinen eigenen Keeper. Aus dem darauffolgenden Eckball entwickelte sich das 2:0: Die Gäste brachten die Kugel nicht aus dem Strafraum, Maisel leitete per Hacke weiter und Schadewaldt versenkte die Kugel zum verdienten 2:0-Erfolg. wr.

 

SpVgg Selb 13: Smrha – Pohl, Fichter, Matzke, Zila, Giunta, Jülke, Geyer, Maisel, Zucker, Karatas. Eingewechselt: M. Fritsch, Schadewaldt

 

ATSV Tirschenreuth: Freundl – Kucera, Hromir, Härtl, Lukes, Kraus, Schnabl, König, Rahn, Lorenz, Ksiazka.


SV Mitterteich 2 - SpVgg Selb 13 1:5 (0:3)

SV Mitterteich II: Riedelbauch - Hofmann, Greim, Lippert, Sandner, Zeus, Lavicka, Grüner, Knörrer, Weiss, Göhlert.

 

SpVgg Selb 13: Smrha - Pohl, Fichter, Friedrich, Zila, Giunta, Jülke, Geyer, Diener, Zucker, Karatas. Eingewechselt: Kowalczyk, M. Fritsch, Maisel

 

Schiedsrichter: Nacak (Kulmbach);

Zuschauer: 30 - davon 20 aus Selb!

 

Tore: 8.Min. 0:1 Zila (Foulelfmeter); 10.Min. 0:2 Diener; 17. Min. 0:3 Jülke; 56. Min. 1:3 Göhlert; 60. Min. 1:4 Kowalczyk, 74. Min. 1:5 Zucker.

 

Die SpVgg Selb untermauerte eindrucksvoll ihre Ambitionen auf einen der vorderen Plätze in der Kreisliga Süd. Dabei profitierten die Dreizehner von der Schlafmützigkeit der Gastgeber, die, ehe sie sich versahen, mit 0:3 im Rückstand waren. Eingeleitet wurde das Toreschießen durch Zucker, der in seiner unnachahmlichen Art davon zog, und im Strafraum nur noch durch ein Foulspiel zu bremsen war. Den klaren Elfer verwandelte Zila sicher zur frühen Führung. Keine 2 Minuten später wurde mit einem feinen Spielzug die komplette Mitterteicher Abwehr ausgehebelt und Diener musste nur noch den Fuß hinhalten. Mit einem satten Volleyschuss erhöhte nur wenig später Jülke auf 3:0. Nach dem Seitenwechsel bäumten sich die Platzherren kurz auf und kamen durch den früheren Dreizehner Göhlert zum geschenkten Anschlusstreffer, nachdem TW Srmha der Ball bei einer Rückgabe unter dem Schuh durchrutsche. Die kurz aufflammende Hoffnung machte allerdings der eingewechselte Kowalczyk zunichte. Mit einer schnellen Drehung vernaschte er zwei Mitterteicher und hob den Ball geschickt über TW Riedelbauch ins lange Eck. Den Schlusspunkt setzte der agile Zucker nach einem geschickten Konter. Ein auch in der Höhe verdienter Sieg der Dreizehner, die mit Pohl, Fichter, Friedrich und Giunta eine starke Abwehrkette hatte, die nicht viel zuließ und gleichzeitig auch das Spiel nach vorne mit ankurbelte. Fast hätte Armin Maisel nach seiner erstmaligen Einwechslung nach langen Verletzungspause noch das halbe Dutzend vollgemacht, zögerte allerdings zu lange im Abschluss.


SPVgg Selb 1913 – TSV Waldershof 5:0  (2:0)

 

SpVgg Selb 13: Smrha – Pohl, Friedrich, Zila, Giunta, Jülke, Geyer, Kowalczyk, Diener, Zucker, Karatas.
Eingewechselt: Fichter, Fritsch, Leonhardt.

 

TSV Waldershof: Meichner – Hecht, Heinrich, Berek, Rupp, Schreyer, Triflinger, Bertsch, Pöhland, Dotzauer, Berger.
Eingewechselt: Riedl, Wollner

 

 

 

Schiedsrichter: Klempert (Bayreuth), Zuschauer: 70;

 

Tore: 23.Min 1:0 Kowalczyk; 45. Min. 2:0 Geyer; 62. Min. 3:0 Kowalczyk; 76. Min. 4:0 Diener;  79. Min. 5:0 Zucker;

 

Minimaler Aufwand, maximaler Ertrag! So könnte das Fazit von SV-Trainer Rogler heißen! „Verkehrte Welt“ ist die Überschrift von Waldershofs Trainer Kremser! In den ersten 20 Minuten spielten die Gäste überlegen und hatten zwei Hundertprozentige Chancen. SV-Keeper Srmha zeigte sich an dem Tag aber von seiner besten Seite. Und dann schlug Rafael Kowalczyk eiskalt zu: der Selber Torjäger ließ zwei Gegenspieler stehen, zog aus 20 Meter ab und es hieß 1:0. Und wieder waren die Oberpfälzer am Drücker. Ihnen fehlte aber der Abschluss, oder die Torchancen wurde überhastet vergeben. Der zweite Hammer folgte kurz vor dem Pausenpfiff: Geyer zog einfach mal aus 20 Meter ab und die Kugel schlug unhaltbar für TW Meichner im Tordreieck ein.

 

Nach der Pause zunächst das gleiche Bild: Waldershof spielte, die Selber überließen den Gästen das Mittelfeld, die Tore fielen aber auf der anderen Seite. Zunächst setzte der Dreizehner Geyer den Ball an die Querlatte. Nur wenig später erhöhte Kowalczyk nach Ablage von Karatas auf 3:0. Danach war die Moral der Gäste gebrochen und die weiteren Tore durch Diener und Zucker wurden sauber herausgespielt. Schiedsrichter Klempert hatte einen „gelbfreien“ Nachmittag und mit dem fairen Spiel keine Probleme auf dem gut präparierten Nebenplatz.  WR


SpVgg 1913 Selb – SF Kondrau 2:2 (2:2)

Die „Dreizehner“ schienen mit den Gedanken noch bei der Mannschaftsbesprechung zu sein, da stand es bereits 0:1! Keine 10 Sekunden nach Anpfiff und einem langen Ball war Schoof zur Stelle und schob am verdutzen SV-Keeper Smrha vorbei. Selb 13 tat sich in den Anfangsminuten schwer mit einem geordnetem Spielaufbau. Zucker war es, der aus dem Gewühl heraus einfach mal abzog zum 1:1 Ausgleich. Dann spielten die Selber 10 Minuten Fußball und nach einem geordneten Spielzug musste Matzke zum 2:1 nur noch den Fuß hinhalten. Die Freude über die Führung währte nicht lange: Nach einem unnötigen Foulspiel war es in seiner unnachahmlichen Art Schmidkonz, der aus 25 Meter den Freistoß direkt ins Tor „hämmerte“. In der zweiten Halbzeit verstanden es die Dreizehner nicht, die Kugel im Kondrauer Tor unterzubringen. Entweder wurde überhastet vergeben, oder der beste Kondrauer TW Roßkopf stand im Weg. Das 2:2 bedeutet für Kondrau ein wichtiger Auswärtspunkt im Kampf gegen den Abstieg, für Selb 13 erst mal eine Verabschiedung von den vorderen Rängen. WR

 

Schiedsrichter: Reichardt (Plauen); Zuschauer: 100;

Tore: 1. Min. 0:1 Schoof; 23. Min. 1:1 Zucker; 31. Min. 2:1 Matzke; 38. Min. 2:2 Schmidkonz.

 

SpVgg Selb 13: Smrha – Pohl, Fichter, Matzke, Zila, Friedrich, Jülke, Wolf, Zucker, Geyer, Diener. Eingewechselt: Reim, M. Fritsch.

SF Kondrau: Roßkopf – Schiml, Sellner, Ernstberger, Rosner, Schmidkonz, Lanz, Schoof, Brunner, Nerlich, Gürbüz. Eingewechselt: Zeus, Bauer.


Kreis-Pokalspiel: SpVgg 1913 Selb – TUS Schauenstein  2:1 (1:1)

SpVgg 1913 Selb – TUS Schauenstein  2:1 (1:1)

 

Schiedsrichter: Klempert (Gefrees), hatte nicht seinen besten Tag; Zuschauer: 130

Tore: 9. Min. 1:0 Diener; 11. Min. 1:1 Bittermann; 68. Min. 2:1 Zucker

Bei schönstem Fußballwetter hatte der zweite der Kreisliga Süd relativ wenig Mühe gegen den Bezirksligisten Schauenstein eine Runde im Pokal weiterzukommen. Obwohl das spielerische Element nur selten zum Vorschein kam, waren die Dreizehner meistens feldüberlegen und bestimmten den Rhythmus. Schauenstein enttäuschte auf der ganze Linie und hatte die besten Szenen in schauspielerischen Einlagen. Einziger Höhepunkt für die Gäste war der schnelle Ausgleichstreffer zum 1:1 nach einem katastrophalen Fehlpass der „Dreizehner“. Zuvor hatte Diener nach einem feinen Zuspiel von Zucker die Gastgeber in Führung gebracht.

Die Feldüberlegenheit hielt nach der Pause an. Warum SR Klempert einen klaren Treffer der Dreizehner nach Wiederbeginn verweigerte, bleibt sein Geheimnis. Den entscheidenden Treffer zum 2:1 erzielte Zucker, der auf rechts 3 Schauensteiner narrte, seinen strammen Schuss TW Hinz zwar noch abwehren konnte, doch Zucker im Nachschuss trocken vollendete.  

Ein verdienter Sieg des Kreisligisten, der trotz zahlreicher Ausfälle eine kompaktes Team stellte. Aus einer kämpferisch starken Selber Mannschaft taten sich noch Geyer, Zila und Friedrich hervor. Bei Schauenstein überzeugte der junge TW Hinz. Einige seltsame Entscheidungen traf Schiedsrichter Klempert, der mehrmals seine Linienrichter überstimmte.

 

SpVgg Selb 13: Smrha – Pohl, Fichter, Zila, Friedrich, Jülke, Slesingr, Zucker, Geyer, Diener, Karatas. Eingewechselt: Sulejmanie, A. Kilic, St. Rogler.

 

TUS Schauenstein: M. Hinz – Weber, Drechsel, Paprocki, Saalfrank, T. Schmidt, F. Schmidt, Binder, Wunderlich, Rietsch, Bittermann. Eingewechselt: Anderski, D. Hinz, Schulz.

 


SpVgg 1913 Selb – TV Selb-Plößberg  2:0    (1:0)

SpVgg 1913 Selb – TV Selb-Plößberg  2:0    (1:0)

Schiedsrichter: Maisel (Mistelbach); leitete einwandfrei. Zuschauer: 110

Tore: 39. Min. 1:0 Kowalczyk; 48. Min. 2:0 Diener

Einen wichtigen Sieg im Kampf um die vorderen Plätze landete die SpVgg Selb 13. Die Gastgeber waren über die gesamte Spielzeit das lauffreudigere Team und gewannen verdient. Ausschlaggebend war die starke Leistung im Defensivbereich. Den Selb-Plößberger Torjäger Aydinli hatte die Selber Abwehrkette gut im Griff. Er kam nur zu einer Großchance , die er bereits in der 3. Minute freistehend vor SV-Keeper Smrha  „versemmelte“. Erwähnenswert noch eine verunglückte Flanke von Worschischek und  TW Smrha Glück hatte, dass der Ball nur auf der Torlatte landete. Ansonsten setzten die Gastgeber die Akzente. Die Führung erzielte Kowalczyk per Kopf nach einem gelungenen Spielzug über Zucker und Pohl, der eine maßgenaue Flanke servierte. Die Entscheidung viel bereits kurz nach der Pause: Kowalczyk bediente  Diener, der geschickt TW Valdmann umspielte und einnetzte. Zucker und der überragende Kowalczyk hätten die Führung weiter ausbauen können, vergaben aber überhastet. Schiedsrichter Maisel hatte das faire Derby gut im Griff.  WR

 

SpVgg Selb 13: Smrha – Pohl, Richter, Zila, Friedrich, Jülke, Kowalczyk, Zucker, Geyer, Diener, Karatas. Eingewechselt: Matzke, Slesingr.

TV Selb-Plößberg: Valdmann – Worschischek, Werner, Turan, Peschek, Pleva, Boz, Keles, M. Yilmaz, Aydinli, Boz. Eingewechselt: B. Yilmaz


VfB Arzberg – SpVgg 1913 Selb   1:1 (1:1)

VfB Arzberg – SpVgg 1913 Selb   1:1 (1:1)

VfB Arzberg: Siller – Graf, Goecking, Kocak, Wunderlich, Sivriller, Graf, Gürer, Lang, Winterling, Meier. Eingewechselt: Sinkule, Purucker.

SpVgg Selb 13: Smrha – Pohl, Fichter, Matzke, Zila, Geyer, Jülke, Karatas, Reim, Diener, Zucker. Eingewechselt: Slesingr, Friedrich.

Schiedsrichter: Kemnitzer (Oberkotzau), traf in den letzten 20 Minuten seltsame Entscheidungen. Zuschauer: 100;

Tore: 33. Minute 0:1 Zucker; 44. Min. 1:1 Gürer.

Mit einem gerechten Unentschieden trennte sich der VfB Arzberg und Selb 13. Die Dreizehner, die auf Kowalczyk, Giunta, Wolf, Engler, Maisel und Isick verzichten mussten, hatten in der ersten Spielhälfte einige Probleme mit den schnellen Stürmern des Gastgebers. Vor allem die wendigen Gürer und Graf bereiteten Probleme. Chancen waren auf beiden Seiten zu verzeichnen. Auf Selber Seite war Smrha ein sicherer Rückhalt, auf Arzberger Seite verhinderte der Pfosten und die vielbeinige Abwehr der Arzberger eine Selber Führung nach mehreren guten Chancen. Ein geschickter Spielzug brachte die 1:0-Führung für Selb. Reim, der im passiven Abseits stand, überließ den langen Ball geschickt für Zucker und der hatte keine Mühe den Ball zu versenken. Kurz vor der Halbzeit war es Gürer, der eine scharfe Flanke unhaltbar zum Ausgleichstreffer für den Gastgeber verwertete.

Nach der Pause übernahmen die Dreizehner wieder das Spielgeschehen. Zucker und Diener ließen gute Chancen aus. Einen Freistoß des eingewechselten Slesingr fischte TW Siller aus dem Winkel.  Die letzten 20 Minuten kamen die Gastgeber noch mal auf.  Entscheidenden Anteil daran hatte Schiedsrichter Kemnitzer, der sich „gefühlt auf die Arzberger Seite stellte“ und einige zweifelhafte Entscheidungen traf. Letztendlich blieb es beim gerechten 1:1-Unentschieden. WR


SpVgg Selb 13 - FC Tirschenreuth  0:0 (0:0)

SpVgg 1913 Selb – FC Tirschenreuth 0:0

Schiedsrichter: Dippold (Hof) leitete hervorragend. Zuschauer: 80

Nicht weniger als 8 Spieler fehlten der SpVgg Selb 13 im Spitzenspiel der Kreisliga. Der FC Tirschenreuth, angereist als Tabellenvierter, kam aber trotzdem nur zu einem Unentschieden, und hatte sogar noch Glück, dass der beste Mann auf dem Platz, Rafael Kowalczyk, freistehend vor dem Tor eine hundertprozentige Kopfballchance nicht verwerten konnte. Tirschenreuth hatte über die gesamte Spielzeit zwar mehr Ballbesitz, die Dreizehner glichen dies mit unbändigem Einsatz aus. Chancen waren ansonsten auf beiden Seiten Mangelware. TW Köhler, der für den verletzten Srmha im SV-Tor stand, machte seine Sache sehr gut und war der gesamten Mannschaft  ein sicherer Rückhalt. Schiedsrichter Dippold hatte das kampfbetonte, aber immer faire Spiel sicher im Griff. WR


SpVgg Wiesau - SpVgg Selb 13     2:5 (0:1)

SpVgg Wiesau – SpVgg Selb 13  2:5 (0:1)

Tore:  0:1 (10.) Kowalczyk, 0:2 (48.) Zucker, 0:3 (57.) Isick, 1:3 (70.) Eigentor Rogler, 2:3 (75.) Wölfel, 2:4 (80.) Zucker, 2:5 (90.) Zucker;

Schiedsrichter: Jochen Rußler (Zell i. Fichtelgebirge), leitete hervorragend. Zuschauer: 90

Die Gastgeber hatten die ersten 70 Minuten lang keine einzige Chance.  Mit ideenlosen langen Bällen wurden die Dreizehner kaum in Verlegenheit gebracht. Selb 13 dagegen spielte gefällig. Die Führung der Dreizehner in der ersten Spielhälfte viel nach einer langen Freistoßflanke, Kowalczyk brauchte aus fünf Metern nur einzuköpfen. In Spielhälfte 2 zunächst das gleiche Bild: Selb 13 kontrollierte das Spiel und mit sehenswertem Kombinationsspiel wurde die Abwehr der Pfälzer ausgehebelt. Zucker und Isick bauten den Vorsprung auf 3:0 aus.

Die letzten 20 Minuten hatten es in sich: Ein Eigentor von Rogler weckte noch mal Hoffnung für Wiesau. Wölfel machte den schnellen Anschlusstreffer zum 2:3 und Brunner verschoss nur kurze Zeit später zum möglichen Ausgleich einen Elfer.

Wiesau drängte dann zwar nochmals auf den Ausgleich, doch der gut aufgelegte Zucker machte alle Hoffnungen der Gastgeber mit 2 schnellen Kontertoren zunichte. Ein hochverdienter Sieg der Selber, die 70 Minuten das Spiel klar dominierten. Ein Wermutstropfen bleibt allerdings: Engler und Kratatas werden nach überharten Einsteigen der Gastgeber für einige Zeit ausfallen. WR


SpVgg Selb 1913 – FC Lorenzreuth   2:2 (2:1)

SpVgg Selb 1913 – FC Lorenzreuth   2:2 (2:1)

 

Zuschauer: 70; Schiedsrichter: Fritzsch (FC Trogen), hatte in der 2. Halbzeit kein leichtes Amt.

Tore: 24. Min. 0:1 Schraml; 41. Min. 1:1 Zila, 43. Min. 2:1 Karatas; 90. Min. 2:2 Rahn;

Gelb-Rot: 84.Min. Ernst (Lorenzreuth)

Einen mehr als glücklichen Punkt entführte der FC Lorenzreuth aus Selb. Die Gäste beschränkten sich überwiegend auf Konter und machten aus wenigen Chancen 2 Tore. Selb 13 zog wie gewohnt zunächst ein sicheres Passspiel im Mittelfeld auf und erarbeitete sich einige Möglichkeiten. Wie aus heiterem Himmel erzielten die Lorenzreuther mit einem sehenswerten Freistoß – Schraml schlug den Ball unhaltbar unter die Querlatte – die 0:1 Führung. Selb 13 ließ aber nicht locker und drehte das Spiel binnen zwei Minuten kurz vor der Pause. Zila und Karatas jeweils per Kopfball ließen die „Dreizehner“ jubeln. Nach der Pause brachte Lorenzreuth mehr Härte ins Spiel, was dem Gastgeber nicht sonderlich schmeckte. Selbst die Gelb-rote Karte für Ernst brachte keine Sicherheit mehr in den Selber Spielaufbau. Buchstäblich die letzte Aktion bescherte den Lorenzreuther einen glücklichen Punkt: nach einem Eckball brachten die Dreizehner den Ball nicht aus der Gefahrenzone und der eingewechselte Rahn stand goldrichtig zum Ausgleichstreffer. WR


ATSV Tirschenreuth – Spvgg Selb 13   1:1 (0:1)

ATSV Tirschenreuth – Spvgg Selb 13   1:1

Tore:0:1(20.) Antonino Giunta,1:1(64.)(FE) Sebastian König

SR:Martin Kannheiser(Hof)

Zuschauer:87

(nls)

Die Gäste spielten wie erwartet druckvoll nach vorne und hatten gleich zu Beginn eine riesige Möglichkeit,die jedoch Torwart Wittke glänzend entschärfte.Selb blieb spielbestimmend und die Gastgeber kamen nur selten vor das gegnerische Tor.so war das 0:1 eine logische Folge dieser Überlegenheit.Der ATSV versuchte es immer mit langen Bällen auf die beiden schnellen Aussen,doch wurden die Angriffe meist schnell unterbunden und die Gäste zogen weiter ihr Kurzpassspiel über die Bühne und blieben immer gefährlich.Nach der Pause bot sich den Zuschauern ein komplett anderes Spiel. Der ATSV übernahm die Initiative und spielte mit wachsenden Druck nach vorne.Dadurch ergaben sich sehr gute Möglichkeiten,die jedoch nicht konsequent genutzt wurden.Erst ein Foulelmeter führte zum zwischenzeitlich verdienten Ausgleich.In der Folge versäumten es die Gastgeber den Sack zuzumachen.Die letzten 10 Minuten gingen hin und her.Beide Mannschaften spielten auf Sieg und hatten gute Möglichkeiten. Aufgrund der unterschiedlichen Halbzeiten ist das Remis leistungsgerecht.Der gut leitende Schiri hatte mit den fairen Spiel keine Probleme.


SpVgg Selb 13 – SV Mitterteich 2  3:1 (2:0)

SpVgg Selb 13 – SV Mitterteich 2  3:1 (2:0)

Schiedsrichter: Rehm (Steinwiesen) leitete einwandfrei; Zuschauer: 80

Tore: 29. Minute 1:0 Giunta; 35. Min. 2:0 Zucker; 49. Min. 3:0 Slesinger; 90. Min. 3:1 Grüner.

SpVgg Selb 13: Smrha – Pohl, Fichter, Matzke, Zila, Giunta, Geyer, Karatas, Isick, Diener, Zucker. Eingewechselt: Slesingr, Schadewaldt, Friedrich

SV Mitterteich 2: Eckert – Greim, Bächer, Lautenbacher, Lavicka, Sandner, Zeus, Grüner, Knörrer, Ott, Hofmann. Eingewechselt: Lautenbacher, Göhlert, Leipold

 

Einen klaren Erfolg verbuchten die Dreizehner gegen die Landesliga-Reserve aus Mitterteich. Die ersten 20 Minuten spielten sich nur im Mittelfeld ab. Beide Mannschaften neutralisierten sich gegenseitig und die Torhüter waren so gut wie arbeitslos. Dies änderte sich Mitte der ersten Halbzeit. Die Dreizehner übernahmen das Spielgeschehen und erarbeiteten sich einige Torchancen. Diener traf den Pfosten und Karatas scheiterte mit einem Freistoß an TW Eckert. Zucker und Matzke verfehlten nur knapp. Giunta war es dann, der im Nachschuss den überfälligen Führungstreffer erzielte. Noch vor der Pause erhöhte Zucker nach toller Kombination und klugem Zuspiel von Karatas auf 2:0. Auch nach der Pause dominierten weiterhin die Gastgeber. Dem eingewechselten Slesinger gelang nach einer verunglückter Abwehr von TW  Eckert das 3:0. Weitere klare Chancen ergaben sich Matzke, Karatas, Zucker und Isick. Schadewaldt stand ebenfalls alleine vor TW Eckert, vergab aber überhastet. Für die enttäuschenden Gäste erzielte Grüner den schmeichelhaften Ehrentreffer mit dem Schlusspfiff. Wieder eine starke Leistung der gesamten SV-Elf, die auch spielerisch sehr überzeugen konnte. WR


TSV Waldershof - SpVgg Selb 13    1:5 (0:2)

TSV Waldershof – SpVgg Selb 13  1:5 (0:2)

TSV Waldershof: Meichner – Dürrbeck, Berek, Triflinger, Paul, Berger, Hecht, Höfer, Nachbar, Hermann, Liebig. Eingewechselt: Dotzauer, M. Riedl, Assmann.

SpVgg Selb 13: Smrha – Pohl, Fichter, Matzke, Zila, Giunta, Jülke, Karatas, Geyer, Diener, Zucker. Eingewechselt: Engler, Isick.

Zuschauer: 80; Schiedsrichter:  Jahreis (SV Röhrendorf) hatte nicht seinen besten Tag.
Tore: 14. Min.  0:1 Diener; 27.Min. 0:2 Zucker; 47. Min. 1:2 Höfer; 53. Min. 1:3 Zucker; 59. Min. 1:4 Jülke; 78. Min. 1:5 Engler.

Von der ersten Minute an spielten die Dreizehner im Freitags-Nachholspiel beim TSV Waldershof hochkonzentriert. Der Ball lief wie am Schnürchen auf dem gut bespielbaren Rasenplatz. Und sobald der Gegner im Ballbesitz war, wurde sofort wieder auf Balleroberung umgestellt, so dass Waldershof selten den Weg über die Mittellinie fand. Der Führungstreffer durch Diener, herausgespielt durch eine sehenswerte Kombination aus dem Mittelfeld, war eigentlich nur eine Frage der Zeit. In der 27.Minute marschierte Zucker von der Mittellinie aus Richtung Tor, narrte die Gesamte TSV-Abwehr und schloss mit einem sehenswerten Schuss vom Sechszehner zum 2:0 ab.
Nach der Pause bekamen die Selber zunächst mal einen Dämpfer: Einige Spieler schienen noch in der Halbzeitpause zu sein, als Höfer mit der ersten Chance für Waldershof den 1:2 Anschlusstreffer markierte. Doch Selb 13 ließ sich von dem Gegentreffer nicht beirren und zog wieder ihr feines Kombinationsspiel auf. Und wieder war es Zucker, der mit einem sehenswerten Volleyschuss nach einem weiten Eckball den alten Abstand wieder herstellte. Nach Jülkes Tor zum 1:4, die Waldershofer Abwehr wurde regelrecht „ausgehebelt“, ergaben sich die Gastgeber. Der eingewechselte Engler machte mit dem 1:5 dann endgültig alles klar.


Bericht zum Kreispokalspiel am 19.08.2015 gegen ATS Hof/West 2:0 (1:0)

SpVgg Selb 1913 – ATS Hof/West   2:0 (1:0)

SpVgg Selb 13: Smrha – Pohl, Fichter, Matzke, Zila, Giunta, Geyer, Isik, Diener, Engler, Zucker. (eingewechselt: Schadewaldt, Baumann, Karatas)

ATS Hof/West: Bode – Musaev, Weigl, Saylikan, Olischer, S. Jacob, M. Jacob, Jung, Erkekoglu, Karapinar, Öksüz (eingewechselt: Roider, S. Goller, N. Goller)

Schiedsrichter: Fuchsstadt (Hof), leitete gewohnt souverän; Zuschauer: 50

Tore: 25. Min. 1:0 Engler; 59. Min. 2:0 Engler

Bei angenehmen Temperaturen – der Regen hatte rechtzeitig aufgehört - entwickelte sich ein schnelles, auf technisch gutem Niveau stehendes Pokalspiel.  Die Dreizehner machten von Anfang an das Spiel schnell und erspielten sich einige hochkarätige Chancen. Engler stand bei den Selber Möglichkeiten meistens im Mittelpunkt, fand aber  in TW Bode oft seinen Meister. ATS Hof/West versteckte sich in den ersten 20 Minuten keineswegs, hielt gut dagegen und hatte auch zwei gute Möglichkeiten. Ein toller Spielzug über Zucker und Pohl, der für Engler auflegte, brachte die Führung für den Gastgeber.

Nach der Pause zollte Hof/West dem hohen Tempo Tribut und Selb 13 erspielte sich Chancen im Fünfminutentakt. Wiederum war es Engler, der einen feinen Spielzug zur 2:0-Führung vollendete. Danach ließen die Selber Ball und Gegner laufen, viele Chancen wurden teilweise leichtsinnig vergeben. Ein verdienter Pokalsieg für Selb 13, der bei konzentrierter Chancenausnützung deutlich höher hätte ausfallen können.

WR


SpVgg Selb 1913 – SV Steinmühle 3:1 (2:0)

SpVgg Selb 1913 – SV Steinmühle 3:1 (2:0)

Selb 13: Smrha – Pohl, Fichter, Matzke, Zila, Geyer, Jülke, Isick, Diener, Engler, Zucker (eingew.: Giunta, Schadewaldt, Friedrich.
SV Steinmühle: Mark – Wild, Gradl, Lindner, Scharnagl, Heimerl, Faltenbacher, Pappenberger, Kaiser, Schuller, Seitz (eingew.: Wenisch, Yavus, Fachtan)
Schiedsrichter: Kastner (Weißenbrunn) leitete gut. Zuschauer: 100

Gelb-rot: 90. Min. Reichl ( Steinmühle)

Tore: 19. Min. 1:0 Diener, 31. Min. 2:0 Diener; 74. Min. 3:0 Zucker; 88. Min. 3:1 Lindner.
Selb 13 begann in der ersten Spielhälfte trotz der hohen Temperaturen sehr lauffreudig, kombinierte gefällig und ließ Steinmühle kauf Luft zum Atmen. Diener erzielte nach schöner Vorarbeit mit einem sehenswerten Volleyschuss das 1:0. In der 31. Minute war es wiederum der spielfreudige Diener, der nach toller Kombination auf 2:0 erhöhte. Der Pfosten und die fehlende Kaltschnäuzigkeit im Abschluss verhinderten eine höhere Führung für den Gastgeber. Nach der Pause erhöhte Zucker auf 3:0 nach einem weiten Abschlag von TW Smrha. Nach einem weiteren Lattentreffer ließen die Selber kräftemäßig etwas nach und Steinmühle erzielte kurz vor Spielende durch Lindner den Anschlusstreffer. Mit diesem Sieg stehen die Dreizehner nach 4 Spielen und 10 Punkten überraschend an der Tabellenspitze.  
WR


SpVgg Selb 13 - TSV Konnersreuth 1:0 (1:0)

SpVgg Selb 13 - TSV Konnersreuth 1:0 (1:0)

Schiedsrichter: Michel (SV Steinwiesen); Zuschauer: 110; Tor: 6. Min. Maisel 1:0; Rote Karte: Schicker (TSV/78. wegen Beleidigung); Gelb-Rot: Zucker (89./SV) - Eine starke Vorstellung der "Dreizehner", die allerdings bis zur letzten Minute um die drei Punkte zittern mussten.  Was nicht am amtierenden Vizemeister aus Konnersreuth, sondern an der mangelnden Chancenverwertung der Hausherren lag. Die frühe Führung durch Maisel mussten die Selber teuer bezahlen. Der Torschütze verletzte sich ohne gegnerische Einwirkung schwer am Knie und musste ebenso ausgewechselt werden wie wenige Minuten später Wolf. Beide Mannschaften legten ein hohes Tempo vor. Mehr Torgefahr strahlten dabei die Selber aus. Kurz vor der Pause sahen die Zuschauer einen Kowalczyk-Freistoß schon im Tor, doch TSV-Keeper Weiß fischte den Ball noch aus dem Winkel. Auch nach der Halbzeit hatten die Rogler-Schützlinge alles im Griff, spielten sehr ansehnlichen Fußball, verpassten aber, den zweiten Treffer nachzulegen. Die beste Möglichkeit zu erhöhen hatte Engler, der gleich zweimal aus kürzester Distanz scheiterte. Konnersreuth verzeichnete bis in die Schlussphase hinein keine Tormöglichkeit. Erst als der TSV alles nach vorne war, wurde es noch einmal brenzlig vor dem Tor der Selber.

Eine überragende Partie bot SV-Abwehrchef Zila. A.P.


SF Kondrau - SpVgg Selb 13 2:2 (0:1)

Die letzten 3 Minuten - „ja verreck“ ...!

Einmal „Leo“ zu viel und schon war es passiert. Zucker und Kowalczyk treffen.

SF Kondrau - SpVgg 1913 Selb 2:2 (0:1)


SF Kondrau: Rosskopf - Zeus, Zintl, Ernstberger, Rosner, Enders, Lanz, Spandel, Brunner, Nerlich Gürbüz (Schmidkonz, Lanz)

SpVgg Selb 13: Smrha - Pohl, Fichter, Zila, Kowalzcyk, Jülke, Karatas, Maisel, Diener, Wolf, Zucker (eingewechselt: Matzke, Geyer, Engler)

Zuschauer: 100. Schiedsrichter: Dippold, Hof (leitete gut)

Tore: 39. Min. Zucker 0:1; 53. Min 0:2 Kowalczyk; 88. Min. Lanz 1:2; 91. Min. Roßkopf 2:2;

Eigentlich haben die Dreizehner in diesem Spiel alles richtig gemacht. Bis auf die letzten  Minuten. Was war da los?

Zu den ersten 85 Minuten vorher kann man sagen: Selb 13 hatte alles im Griff. Zu keinem Zeitpunkt hatte Kondrau auch nur den Hauch einer Chance. Die Gäste spielten gefällig, teilweise so souverän aus der Abwehr heraus, dass man nie den Eindruck hatte, hier kann etwas schief gehen. Und Selb 13 erarbeitete sich Chance um Chance.

Maisel, Jülke, Zucker, Karatas, Kowalczyk, jeder hätte sich in den ersten 30 Minuten in die Torschützenliste eintragen können. Den längst überfälligen Führungstreffer erzielte Zucker nach einer feinen Kombination aus dem Mittelfeld heraus. Zur Pause hätte schon alles klar sein können, aber beste Chancen wurden teilweise überhastet vergeben. Auch nach der Pause war von Kondrau nicht viel zu sehen. Selb 13 kontrollierte weiterhin das Geschehen. Ein wunderschöner Spielzug brachte das 2:0: Zucker passte links auf Karatas, der ließ seinen Gegner alt aussehen und die maßgenaue Flanke verwandelte das „Kopfballungeheuer“ Kowalczyk unhaltbar ins lange Eck. Kondrau mühte sich nach dem weiteren Gegentreffer, versucht mit Härte dagegen zu halten. In dieser Phase hätten die Dreizehner ihre vielen Konterchancen einfach konzentrierter zu Ende spielen müssen-

Dann kamen die letzten Minuten. Trotz der Auswechslungen wirkten die Dreizehner auf einmal kraftlos und unsortiert. Zwei Standardsituationen wurden zum Verhängnis: Nach einem Freistoß konnte der eingewechselte Lanz ungehindert aus kurzer Distanz zum 1:2 einschieben. In der Nachspielzeit war es der aufgerückte Torwart Roßkopf, der – ebenfalls nach einem Freistoß aus dem Mittelfeld heraus - aus 5 Meter Entfernung freistehend sich das Eck aussuchen konnte, nachdem SV-Keeper Smrha mit seinem „Leo“-Ruf die eigenen Abwehrspieler irritierte. 

Bleibt zu hoffen, dass Selb 13 aus den letzten Minuten lernt. Wenn man eigentlich sichere Punkte so liegen lässt, wird man es nicht einfach haben. Denn Kondrau gehört sicherlich nicht zu den Vereinen, die in dieser starken Kreisliga vorne mitspielen werden. WR